Die Gesunderhaltung fängt mit der richtigen Pflege und Ernährung an.

Der hypochondrische Hund oder Hunde sind perfekte Schauspieler:
Man möchte es fast nicht glauben, aber auch Hunde bilden sich schon einmal Krankheiten ein, oder benutzen eine vorgetäuschte Krankheit um ihre Menschenfamilien zu manipulieren. Wir können hier aus eigener Erfahrung sprechen, da wir gleich 2 solche Schauspieler zu Hause haben. Einmal ist da Casimero, der sich als Welpe ein Vorderbein gebrochen hatte und gelernt hat, daß er, wenn dieses Bein verletzt ist, sehr viel Aufmerksamkeit und Hilfe bekommt. Das geht soweit, daß er grundsätzlich hinkt, oder gar nicht mehr auftreten kann, wenn er gerügt wird. Sei es von uns Menschen oder von seiner Mama. Er macht dann auf armen, bemitleidenswerten Hund. Auch wenn man nicht darauf eingeht ist dieses, einmal gelernte Verhalten, nicht mehr abzustellen.
Noch eindrucksvoller ist Schauspieler Gianni. Immer, wenn er denkt, bestraft geworden zu sein, z.B., wenn er sich beim Aussteigen aus dem Auto das Bein anstößt, treten diverse Krankheiten auf. Das kann nur ein Hinken sein, geht aber bis hin zu einem, gekrümmt auf dem Boden liegenden Gianni mit einem Bauch, hart wie Beton. Wartet man eine Weile ab, springt er auf einmal auf und ist wieder quitsch fidel. Es kann auch passieren, daß er, wenn er von einem anderen Hund etwas angegiftet wird, nicht mehr laufen kann, was bei den anderen Hundehaltern zu Verzweiflung führt, weil sie ihm so gerne helfen wollen, wir das aber unterbinden, weil er bisher noch nie verletzt war, er hat immer nur geschauspielert.

Hat man so kleine perfekte Schauspieler zu Hause ist es manchmal sehr schwer zu entscheiden, ob das Tier tatsächlich verletzt oder krank ist, oder nicht.

Andererseits neigen viele Menschen und Tierärzte dazu für einige Verhaltensweisen wie z.B. Pfotenschlecken etc. psychische Ursachen zugrunde zu legen. Das ist oft nicht so. Man sollte sein Tier ernst nehmen und nach den Ursachen forschen. Oft wird durch hartnäckiges Suchen etwas gefunden oder eine Erkrankung kann ausgeschlossen werden.

Viele kleinere Krankheiten und Verletzungen kann man mit einfachen Mitteln selbst behandeln. Man kann oft auf Antibiotika und Co verzichten. Die Heilung dauert etwas länger, aber unseren Hunden zuliebe sollten wir konventionelle Arzneimittel so wenig wie nötig einsetzen. Grundsätzlich gilt, eine Selbstbehandlung kommt nur in Frage wenn:
man seinen Hund sehr gut kennt und einschätzen kann,
kein hohes Fieber vorhanden ist (d.h. bitte immer die Temperatur messen - nicht fühlen!),
der Allgemeinzustand des Hundes gut ist,
der Hund lebhaft ist, frisst und säuft,
sollten Zweifel vorhanden sein, bitte sofort zum Tierarzt!

Es gibt viele Erkrankungen, bei denen eine traditionelle medizinische Behandlung, auch mit Antibiotika notwendig ist. Dann sollte man auch nicht selbst herum probieren, sondern dem Rat des Arztes folgen.

Meist geht man zu seinem Haustierarzt. Das ist auch gut so. Allerdings hat die Tiermedizin in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht. Es ist unmöglich, daß ein Allgemein-Tierarzt in der heutigen Zeit das ganze Fachwissen hat und praktisch umsetzen kann. Meist geht das schon deshalb nicht, weil die entsprechende Praxisausrüstung fehlt. Ein guter Tierarzt wird an einen Fachkollegen überweisen. Leider ist das nicht immer so. So ist man häufig gezwungen, selbst einen entsprechenden Arzt ausfindig zu machen. Bereiche wie z.B. Zähne, Kieferchirurgie, Cardiologie und vieles mehr müssen von entsprechenden Fachärzten behandelt werden. Wir Menschen gehen ja auch nicht zum Chirurgen, wenn wir Zahnschmerzen haben. Adressen von empfehlenswerten Fachtierärzten finden Sie bei den Links. Den richtigen Allgemeintierarzt (im Vergleich zur Humanmedizin als Hausarzt zu verstehen) muß jeder für sich selbst finden. Neben fachlichem Können muß auch die Chemie stimmen, um ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können. .

 

 

 

 

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Erste Hilfe Von den örtlichen Tierärzten werden auch erste Hilfe Kurse angeboten. Sie sind nicht sehr teuer und helfen, in Notfällen handeln zu können und die richtigen Entscheidungen zu treffen.


Die Liste enthält nur Krankheiten/Hinweise, die wir selbst erlebt haben und ist deshalb keine vollständige Sammlung

 

 
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