Es kann auch einmal, mangels realer Beute eine imaginäre Beute sein. Sie sind dafür bekannt und bei ihren Hundefreunden (vor allem den Hütehunden, die es lieben sie wieder zusammenzutreiben) im Park beliebt. Immer wieder erstaunt es die Menschen, mit welcher Leidenschaft sie das Vogerl-Spiel (zeig mir einen Vogel und wir sprinten los) spielen. Sie sind gerne bereit immer wieder in Höchstgeschwindigkeit als fast eine homogene Masse loszusprinten und über die Hundewiese zu donnern. Immer warten sie darauf, das Signal dafür zu bekommen. Sie würden niemals Beute machen. Es ist die Lust am Laufen. Sollte ein Vogel mal nicht fliegen wollen oder können, wird er ausgeschimpft. Die Leidenschaft für das Wasser haben alle von ihrer Mama geerbt, die sehr lange Strecken schwimmen kann und will. Auch hohe Brandung stellt für sie kein Hindernis dar. Wenn es nicht mehr möglich ist, über Wellen zu schwimmen, taucht sie, was sie bis zu 1 Meter kann.
Oft sind Menschen erstaunt, 10 Hunde in der Stadt, das kann doch keine artgerechte Haltung sein. …. oder? Obwohl wir unseren Hunden eigene großzügige Auslaufflächen bieten können, sind sie Großstädter. Sie lieben die Stadt. Es spielt hier natürlich auch eine große Rolle, daß wir in der schönsten Stadt Deutschlands, München, leben. Der Weltstadt mit Herz, nicht nur für Menschen. Die Hunde genießen die abwechslungsreichen, aktiven Spaziergänge. Und in der Wohnung braucht man nur ein (wirklich) großes Sofa und Bett. Gina ist noch mehr Pointer, die sich auch schon mal gerne mit Tauschwirtschaft beschäftigt, ihre Kinder und Enkel mehr Windhunde: Betreten sie einen Raum, suchen sie sich sofort den besten Sofaplatz. Und falls einmal z.B. im Büro kein Sofa zur Hand, darf es auch einmal ein Stuhl sein. Boden geht gar nicht. Sie lieben es aufeinandergestapelt unter der Bettdecke zu schlafen. Haben keinerlei Probleme bezügl. der Individualdistanz. Sie wissen gar nicht was das ist. Je enger, desto besser. Vor allem Casimero ist für "normale" Hunde nicht geeignet. Er legt sich immer auf andere, auch schon einmal gerne auf Kater Leonardo. Da die beiden eine innige Freundschaft verbindet, ist es auch für den Kater nicht unangenehm.Ɯbertroffen wird er nur noch von Ginas Enkel. Die vier sind wie einer, stecken immer zusammen, wie eine verschworene Gemeinschaft. Selbst die scheue Katze Marie fühlt sich in der Hundegesellschaft geborgen und sicher.

 

© 2017 Munich Lurcher | Terms of Use