Sonstiges

Krämpfe: Kommen häufiger vor als man denkt. Die Ursachen sind sehr unterschiedlich und es ist oft kaum zu unterscheiden, ob es sich dabei um Muskelkrämpfe, epileptische Anfälle, Herzanfälle etc. handelt. Deshalb, sofort zum Tierarzt. Aber aufpassen. Oft stellen Tierärzte die Diagnose Epilepsie sehr schnell und behandeln ohne ausreichende Diagnostik.

Sollte ein Hund krampfen, bitte unbedingt Ruhe bewahren und schnell Handeln, eigene Aufregung überträgt sich.

Rückwärtsniesen oder reverse sneezing: Hört und sieht sich schrecklich an, ist aber nicht gefährlich. Der Hund zieht bei geschlossenem Fang Luft durch die Nase ein. Wenn man es das erste Mal erlebt, denkt man, das Tier bekäme keine Luft. Man merkt dann aber ganz schnell, daß der Hund sehr wohl atmen kann. Am besten öffnet man das Maul und löst einen Schluckreflex aus. Auch beruhigen hilft. Aus medizinischer Sicht sind keine Ursachen bekannt. Wir haben festgestellt, daß es auftritt bei: hormonellen Schwankungen, großer Kälte/Unterkühlung, Aufregung. Nicht alle Tierärzte wissen, daß es Rückwärtsniesen gibt und was es ist.

Grasmilbenbefall zwischen den Zehen:
Mindestens 2 mal täglich (morgens und abends), besser nach jeden Spaziergang mit Apfelessig-Wasser (1/3 Essig, 2/3 Wasser) abwischen. Auf keinen Fall die Pfoten mit Schampon baden! Es soll schon vorgekommen sein, daß Hunde mit Cortisonspritzen behandelt wurden, obwohl sie nur Milben hatten.

Hautverbrennungen durch Salz im Winter: Das ist eine ganz merkwürdige Erscheinung. Wir haben ziemlich lange gebraucht um zu erkennen, daß Streusalz oder auch Salz das auf Unkraut gestreut wird solch komische Hautveränderungen verursachen kann.

 

Wir haben mehrmals täglich Umschläge mit Calendula/Wasser (ein paar Tropfen Calendula in Wasser) gemacht. Es dauert relativ lange, aber heilt damit vollständig aus

 

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